Gebrochene Antriebswelle beendet starke Vorstellung

Gebrochene Antriebswelle beendet starke Vorstellung von Steffen Schmid und Roy Hempel bei der 19. UMC DMV Rallye Ulm.

Am vergangenen Wochenende fand die 19. Auflage der vom UMC Ulm ausgetragenen Traditionsveranstaltung mit Start und Ziel in Einsingen statt. Es standen 6 Wertungsprüfungen (WP) mit einer Gesamtlänge von 35 Km auf dem Programm. Am Samstag 17.03.2018 um 11.31 nahm das erste Fahrzeug des insgesamt 53 Teilnehmer umfassenden Starterfeldes die Strecke bei trockenen Bedingungen und Temperaturen um die 3 Grad unter die Räder.

Steffen Schmid (Senden) und Roy Hempel (Neu-Ulm) folgten 6 Minuten später mit der Startnummer 6. Auf dem schnellen und von ASF Racing Laichingen Top vorbereiteten Citroen C2R2max. Nach der ersten Schleife mit 3 WPs belegte maneinen 5. Gesamtrang. Nicht zuletzt, weil man durch einen Unfall des Teams Dinkel/Kuhn auf Wertungsprüfung 3 anhalten musste und somit eine Zeitzugewiesen bekam, die nach Meinung der Citroen Piloten nicht ganz gepasst hatte.

Steffen Schmid gab sich kämpferisch. „Wir haben im Winter unseren C2 komplett revidiert. Motor neu, Fahrwerk neu, Getriebe revidiert und ein neuer Sicherheitstank wurde installiert. Meine Jungs rund um Chefmechaniker Simon Föhner haben einen Top Job gemacht. Ich musste mich auf das neue Fahrverhalten erst einmal einschießen, die zweite Schleife werden wir zurAttacke blasen“.

Dieses Vorhaben wurde von Schmid/ Hempel auf den WPs 4 und 5 mit der jeweils 3. Gesamtzeit auch direkt umgesetzt. Dadurch schob sich das CitroenTeam bis auf 2,2 Sekunden an das Podium heran. Die letzte WP Einsingen sollte die Entscheidung bringen. Die Art und Weise war allerdings so gar nicht nachdem Geschmack der Rallyepiloten.

„Ich lenkte in eine Linkskurve ein, es gab vorne links einen Schlag, das Lenkrad drehte sich nach rechts, das Bremspedal fiel durch und der Vortrieb war weg, das war’s“, erzählt der 54 jährige gebürtige Ulmer Schmid nüchtern und weiter: “Sehr schade, aber es hat sich gezeigt dass die neuen Komponenten sehr gut funktionieren und wir mit Zuversicht in die neue Saison starten können“. Roy Hempel ergänzt: „Das ist Rallyesport, sowas passiert. Wir waren richtig gut unterwegs und ich bin überzeugt, dass wir das Podium geschafft hätten. Steffen hat mit dem C2 Bremspunkte gewählt, die waren jenseits von gut und böse. Zwei dreimal war ich mir sicher, dass das niemals reichen würde, aber ich wurde eines besseren belehrt“.

In knapp 3 Wochen startet Steffen Schmid, dann mit Copilot Hans-Peter Loth (Frankfurt) in Österreich bei der Lavanttal Rallye, einem Lauf zum Mitropa Cup, einer Meisterschaft mit 9 Rallyes in Österreich, Ungarn, Italien, Slowenien und Kroatien. Geplant sind ein Lauf in Österreich, zwei in Italien und zum Abschluss das Saisonfinale bei der 3 Städte Rallye in Straubing. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.