Bärenstarker Auftritt im Schwarzwald

Am vergangenen Sonntag startete der Sendener Steffen Schmid mit Beifahrer Simon Föhner im Citroen C2R2MAX zur 35. Auflage der Gerhard Mitter Gedächtnisrallye in Calw. Für Steffen Schmid ein Wiedersehen nach 35 Jahren, denn 1982 nahm der mittlerweile 54 jährige geborene Ulmer mit einem Toyota Starlet an der ersten Auflage dieser Veranstaltung teil.

Auf dem „heißen“ Sitz nahm diesmal Simon Föhner Platz und machte seine Sache richtig gut. Der Chefmechaniker von ASF Racing kümmert sich normalerweise um die Vorbereitung des kleinen Franzosen. Bei guten äußeren Bedingungen ging es um 12.42 Uhr auf die erste Schleife, in deren Verlauf 3 Wertungsprüfungen (WPs) durchfahren werden mussten. Die Citroen Crew avancierte schnell zum Publikumsliebling, denn der C2 machte nicht nur ordentlich Lärm, sondern wurde durch Steffen Schmid auch gewohnt schnell und spektakulär bewegt. Im Zwischenziel in Calw fand sich das Sendener/Laichinger Duo nach der ersten Schleife auf dem 6. Gesamtrang wieder. Nach einer kurzen Pause startete man zur zweiten Runde, in der dieselben Wertungsprüfungen noch einmal durchfahren wurden. Hier zeigte Steffen Schmid erneut sein fahrerisches Potential und konnte mit sehr schnellen Zeiten den Rallye Zwerg schlussendlich auf einen furiosen 4. Gesamtrang, sowie einen Gruppen und Klassensieg stellen.

Steffen Schmid: „Kompliment an den Veranstalter MSC Calw. Die haben eine super Rallye auf die Beine gestellt, top organisiert und mit dem Start im Zentrum Calws auch einen tollen Rahmen geschaffen. Zu Simon Föhner kann ich nur sagen Respekt. Er hat seine Sache richtig gut gemacht und ist nicht nur ein Top Schrauber, sondern hat auch Potential auf dem Beifahrersitz. Ich wollte ihm einfach etwas dafür zurückgeben, dass er so viel Freizeit investiert, um mir immer ein Top vorbereitetes Auto zur Verfügung zu stellen. Heute konnte ich ihn mit zwei schönen, großen Pokalen belohnen und wer weiß, vielleicht wiederholen wir das Ganze auch nochmal. In jedem Fall bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis und nach 35 Jahren wieder hier am Start zu sein war für mich schon auch besonders“.

Simon Föhner: „Normalerweise sitze ich im Servicepark und bekomme von dem was dort draußen auf den Wertungsprüfungen passiert so gut wie nichts mit. Das ganze jetzt als Copilot erlebt zu haben, war schon klasse. Steffen lässt den C2 aber auch um die Ecken fliegen, da kommst Du aus dem Grinsen überhaupt nicht mehr raus und ich habe mir heute ganz schön den Mund fusselig geredet, so zügig wie das teilweise voran ging. Es hat unglaublichen Spaß gemacht“.