Steffen Schmid / Stephan Maurer im Warndt erfolgreich

Am vergangenen Samstag fand die 14. SST – ADAC Rallye Warndt mit Start und Ziel in Völklingen bei Saarbrücken statt. Steffen Schmid war dieses Mal mit Stephan Maurer aus Quierschied auf dem heißen Sitz am Start, da Stammbeifahrerin Anna-Carin Föhner beim DRM Lauf in Stemwede weilte. Die beiden kannten sich von früheren Veranstaltungen, sind aber noch nie gemeinsam im Auto gesessen.

Am Samstag früh beim Abfahren der Prüfungen und dem Erstellen des Gebetbuches war eines klar. Der kleine Citroen C2R2max war für diese sehr schnellen Asphaltprüfungen nicht der optimale Untersatz. Mit einer Endgeschwindigkeit von knapp über 170 km/h war man deutlich zu kurz übersetzt und so ging man mit reduzierten Erwartungen mit der Starnummer 9 um 12.53 auf die erste Etappe. Dass Rallyesport gefährlich ist, erfuhren die Teilnehmer auf der WP2, als der „Dominator“ der nationalen Rallyeszene Rainer Noller mit Beifahrerin Tanja Schlicht einen schweren Unfall hatte. In einer schnellen Rechtkurve ging der in der Nähe von Heilbronn lebende Noller zu optimistisch zur Sache und warf den Mitsubishi Evo 9 mit Vehemenz ins Unterholz. Beim Fahrer wurde ein Schlüsselbeinbruch und bei der Copilotin eine Brustwirbelfraktur diagnostiziert. In Anbetracht der hohen Geschwindigkeit, die man an dieser Stelle auf der Uhr hatte, kann man aber sagen, dass die Sache noch glimpflich endete. Gute Besserung und schnelle Genesung auf diesem Wege an die Beiden.

Das Team Schmid Maurer ging die erste Etappe etwas konservativer an und befand sich nach 3 Wertungsprüfungen auf dem 8. Gesamtrang, was in unter Berücksichtigung der Strecken in Ordnung ging. Auf den folgenden 5 Wertungsprüfungen roch der gebürtige Ulmer Schmid allerdings Lunte und quetschte den Rallyezwerg aus wie eine Zitrone. Nach einer 4. Gesamtzeit auf der letzten Wertungsprüfung konnte man noch 2 Konkurrenten hinter sich lassen und beendete die Rallye auf einem überraschenden 6. Gesamtrang, sowie dem Gewinn der Gruppe RC und der Klasse RC4.

Steffen Schmid: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit unserem kurz übersetzten C2 so gut mithalten können. Ein 6. Gesamtrang ist deutlich mehr als ich erwartet habe. Ich habe meine Bremspunkte doch sehr weit nach hinten verlegt und alles gegeben. Die Premiere mit Stephan ist sehr gut geglückt und anhand seiner glänzenden Augen kann ich behaupten, dass auch er heute viel Spaß hatte. Ein gutes Wochenende mit perfektem Ergebnis und ein bisher perfektes Rallyejahr.

3 Starts, 3 Siege, da muss man sich nicht beschweren.

Natürlich auch Dank an unsere Sponsoren Tatendrang Training, SDL Süddeutsche Leasing und Liqui Moly sowie neu im Team, Hempel Industrie Vulkanisation und Neurolab Vital, ohne die unsere Einsätze nicht möglich wären“.